Baguazhang

 

Baguazhang ist eine chinesische Kampfkunst.  Sie zählt zu den inneren Kampfkünsten (Taijiquan, Baguazhang, Xing Yi Quan). Regelmäßiges Training wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus, kräftigt insbesondere Bein- und Rückenmuskulatur, beruhigt den Geist und regt den Kreislauf an.                                            Charakteristisch für diese Kampfkunst ist das Laufen im Kreis.                                                                                                                        Die Techniken bestehen aus spiralförmigen Körperbewegungen und werden mit den Handflächen (zhang) anstatt mit den Fäusten (Quan) ausgeführt.                                                                                         Bagua bedeutet 8 Trigramme, diese sind u.a. Himmelsrichtungen, Elementen, Tieren und Anwendungen zugeordnet.                            Das Buch der Wandlungen gilt als philosophische Grundlage.          Bei der Ausführung der Kampfkunst unterliegen Bewegung, Tempo und Richtung einem stetigen Wandel und gehen fließend ineinander über.                                                                                                                             Die Wurzeln des Bagua stammen aus den daoistischen Klöstern der Wudang Berge.  Die Mönche praktizierten bereits vor ca. 4000 Jahren verschiedene Arten der Gehmeditation im Kreis. Als Kampfkunst wurde Baguazhang jedoch erst Anfang des 19.Jahrhunderts bekannt.

 

Cheng Stil Baguazhang, Schüler von Meister Kong Cheng 

Der Arzt und Kung Fu Meister Kong Cheng erlernte Cheng Stil Baguazhang u.a. bei Großmeister Liu Jing Ru in Peking.